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Wie durch gutes Arbeitslicht Mitarbeiter/innen produktiver werden.

Der Arbeitgeber sollte darauf achten, dass vor allem die Lichtquellen, die direkt den Arbeitsplatz erhellen, optimal eingestellt wird. Denn Licht hat einen großen Effekt auf die Motivation und Konzentrationsfähigkeit des einzelnen Mitarbeiters. Ein optimal ausgeleuchteter Arbeitsplatz macht zufrieden, steigert die Leistung und die Effektivität – und wirkt sich damit unmittelbar auf den Erfolg des Unternehmens aus.

Doch nicht nur der Mitarbeiter und das Unternehmen können von einem modernen Lichtkonzept profitieren. Durch den Einsatz von energiesparenden Leuchtmitteln kann der Stromverbrauch gesenkt und damit die Umwelt entlastet werden. Dimmbare oder Leuchten mit Sensoren können zudem bei ausreichendem Tageslicht in ihrer Leistung manuell oder automatisch heruntergeregelt werden und damit den Einspareffekt noch erhöhen.

Eine ergonomisch korrekte Beleuchtung am Arbeitsplatz ist entscheidend für eine erfolgreiche Tätigkeit – und zudem vom Gesetzgeber im Arbeitsschutzgesetz festgeschrieben. Grundsätzlich sollte jeder Arbeitsplatz in ausreichendem Maße von Tageslicht erhellt werden. Ist dies nicht möglich, muss elektrische Beleuchtung eingesetzt werden, um die notwenige Helligkeit sicherzustellen. Um dies zu gewährleisten, sollte bei der Einrichtung der Räume ein stimmiges Lichtkonzept zum Tragen kommen. So ist sichergestellt, dass die für die jeweilige Arbeitssituation notwendige Beleuchtungsstärke erreicht wird.

1. Das Lichtkonzept
Neben dem Tageslicht besteht eine ergonomisch optimale Beleuchtung am Arbeitsplatz aus einer direkten Beleuchtung, einer indirekten Beleuchtung sowie aus einer Arbeitstischleuchte. Als direkte Beleuchtung dienen beispielsweise Deckenleuchten, die den Arbeitsplatz unmittelbar erhellen. Diese sind seitlich versetzt zum Arbeitsplatz anzubringen, um Störungen durch reflektierendes Licht zu vermeiden. Indirekte Deckenbeleuchtungen sorgen für eine ausreichende Grundhelligkeit im Raum. Das diffus ausstrahlende Licht sorgt für eine gleichmäßige Helligkeit, ohne dabei zu blenden oder Reflexionen zu verursachen. Die Arbeitsplatzleuchte als dritte künstliche Lichtquelle bietet dem Mitarbeiter die Möglichkeit, die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz selber zu regulieren und individuell anzupassen.

2. Die Beleuchtungsstärke
Ob die Beleuchtungsstärke, die in Lux angegeben wird, am Arbeitsplatz ausreichend ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen stellen unterschiedliche Aufgaben ebenso unterschiedliche Anforderungen an die benötigte Helligkeit. So gelten für einfache Montagearbeiten 200 bis 300 Lux als ausreichend, während für Bürotätigkeiten 500 bis 750 Lux gewährleistet werden sollten. Für hochpräzise Arbeiten wie sie beispielsweise feinmechanische Tätigkeiten oder technisches Zeichnen sollte die Lichtstärke 1.000 bis 2.000 Lux betragen. Ein weiterer Faktor, der nicht vernachlässigt werden sollte, ist das Alter des Mitarbeiters. So benötigt ein 60-jähriger Angestellter im Vergleich zu seinem 20-jährigen Kollegen mehr Licht, um ein gleichwertiges Helligkeitsempfinden zu erzielen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns bei Ihnen vor Ort. Wir bringen ein Lichtmesser mit und vermessen Ihre Arbeitsplätze, damit Sie erfahren wie gut Ihr Licht ist. Viele Dinge lassen sich durch einfache Einstellungen korrigieren. Nutzen Sie das und machen Sie Ihre Mitarbeiter produktiver und glücklicher am Arbeitsplatz.

 

Quelle: www.ergonomie-am-arbeitsplatz.de, www.scope-online.de


09. Juni 2017