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Blitzeinschlag: So schützen Sie Gebäude und Elektrogeräte

Sommerzeit ist Gewitterzeit: In den warmen Monaten des Jahres ist das Gewitterrisiko fünf Mal höher als im Winter – und damit auch die Gefahr eines Blitzeinschlags ins Gebäude. Kann sich diese ungeheure Energie dort unkontrolliert entladen, hat dies schnell einen Brand zur Folge.

Mindestens jedoch dürften Elektroinstallationen sowie Elektrogeräte großen Schaden nehmen. Doch auch ein Blitzeinschlag im Umkreis von zwei Kilometern kann die Funktionsfähigkeit von elektrischen Geräten beeinträchtigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte sich vom Fachmann einen inneren und äußeren Überspannungsschutz installieren lassen.

Während ein solcher Überspannungsschutz bei Neubauten mittlerweile verpflichtend installiert werden muss, sind viele ältere Gebäude nach wie vor nicht gegen die Folgen eines Blitzeinschlags gesichert. Doch auch hier kann ein solches System problemlos nachträglich installiert werden.

Der Überspannungsschutz besteht aus einem Blitzstrom-Ableiter, einem Überspannungs-Ableiter sowie einem Endgeräteschutz. Der Blitzstrom-Ableiter wird direkt am elektrischen Hausanschlusskasten installiert und leitet einen Großteil der Energie des Blitzes zur Erde ab. Die verbleibende Überspannung im Leitungsnetz wird von den Überspannungs-Ableitern reduziert. Zu guter Letzt schützt der Endgeräteschutz die an die Steckdosen angeschlossenen elektronischen Geräte. 

Wichtig ist hierbei zu beachten, dass nur eine Kombination aus äußerem Blitzschutz und mehrstufigem Überspannungsschutz im Inneren das Gebäude wirkungsvoll vor der Energie der Blitze schützt. 

 

Checkliste: Besteht für Ihr Haus eine Blitzschutz-Pflicht?

Vorgeschrieben ist ein Überspannungsschutz für

  • Gebäude die höher als 20 Meter sind,
  • besonders hohe und freistehende Gebäude,
  • ältere Häuser, vor allem mit Stroh- oder Holzdach,
  • öffentliche Gebäude und
  • Gebäude in denen sich viele Menschen aufhalten.

 

Handeln Sie nicht erst, wenn es schon zu spät und prüfen Sie Ihren Blitzschutz und Überspannungsschutz.


14. Juli 2017