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Für die zunehmende Lichtverschmutzung sind nicht die LED verantwortlich

Satellitenaufnahmen zeigen es nur allzu deutlich: Die Erde wird nachts immer heller. Schuld daran sollen LED-Leuchten sein. Aber stimmt das wirklich?

Um jährlich fünf bis sechs Prozent nimmt dieses Lichtverschmutzung genannte Phänomen zu. Gerade in Städten ist – bedingt durch Straßenbeleuchtung und gleißenden Reklameschildern – vom beeindruckenden Sternenhimmel meist nichts mehr zu sehen. Doch das ist nicht die einzige Folge von zu viel Licht in der Nacht. Zunehmende gesundheitliche Beeinträchtigungen kommen auf den Menschen zu, und auch die Tier- und Pflanzenwelt wird durch den verschwindenden natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus beeinträchtigt. Eine neue Studie will nun den Verursacher dafür ausgemacht haben: Moderne LED-Technik, die mehr Licht zu geringeren Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen produziert – und daher zunehmend und in immer größerem Stil eingesetzt wird.

 

Doch diese Annahme ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Schließlich leuchtet keine LED-Lampe von allein. Wenn das ernstzunehmende Problem der zunehmenden Lichtverschmutzung wirkungsvoll bekämpft werden soll, dann müssen wir Menschen anfangen umzudenken und verantwortungsvoller mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln umzugehen. Muss die Reklametafel tatsächlich auch um drei Uhr nachts voll beleuchtet sein? Wie hell muss die eigene Außenbeleuchtung strahlen? In vielen Bereichen dürften sich Möglichkeiten finden, die Intensität künstlichen Lichts zu reduzieren, ohne dadurch den eigentlichen Beleuchtungszweck zunichte zu machen. Das gilt sowohl für den öffentlichen Raum als auch im Privaten.

 

Wir bei HERFORD beraten Sie gerne, wenn Sie darüber nachdenken, Licht zukünftig sinnvoller und effizienter einzusetzen. Gerne entwickeln wir für Sie ein passendes Lichtkonzept, das auch die tageszeitlich bedingte Intensität mit einbezieht. Dabei setzen wir selbstverständlich auf moderne LED-Technik. Denn sinnvoll eingesetzt trägt sie zur Senkung des Strombedarfs bei – und damit auch zum Schutz unserer Umwelt.

 

Sie sind interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht!


24. November 2017